
Hallo Robert,
vielen Dank, dass wir mit dir ein Interview führen dürfen. Du bist einer der bekanntesten Stockfotografen hier in Deutschland, außerdem Autor eines Buches, führst das Blog Alltag eines
Fotoproduzenten und schreibst regelmäßig Bildkritiken bei fokussiert.com.
Wie bist du auf die Idee gekommen, in die Stockfotografie einzusteigen? Hast du dich auch schon vorher intensiv mit Fotografie beschäftigt, so dass der Gedanke nahelag? Oder war die Fotografie ursprünglich nur ein Hobby, das sich nach und nach als mehr entpuppt hat?
Ich fotografiere seit ich klein bin als Hobby, erst analog, seit 1995 digital. 2005 versuchte ich dann, die Unkosten wegen Filmentwicklung etc. wieder reinzuholen, indem ich Abzüge auf Berliner Kunstmärkten verkaufte. Das war aber eher beschwerlich und ich entdeckte, dass ich die Bilder auch digital als Lizenzen im Internet verkauften könnte. Nachdem das gut anlief, habe ich mich immer mehr darauf konzentriert und nach meinem Studium mich in diesem Bereich selbständig gemacht.



